Berichte in den Medien
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Siegerländer Funkamateure weiterhin auf „Erfolgswelle“
Siegen. Auch wenn durch das Internet für fast jedermann Kontakte in alle
Teile der Welt möglich sind, hat der Amateurfunk keineswegs als öffentlicher
Funkdienst an Bedeutung und Attraktivität verloren. Ob Spam-Mails, Trojaner,
Hacker-Angriffe sowie dubiose Pseudonyme in oft ominösen Chaträumen –
Funkamateure haben damit nichts am Hut. Ihre drahtlose und übrigens auch als
gemeinnützig anerkannte Kommunikation ist öffentlich und darf von jedermann
mitgehört werden. Für das Senden selbst ist im Gegensatz zum CB-Funk ein
staatliches Funkzeugnis (Lizenz) erforderlich, das nach bestandener und
nicht ganz einfacher Prüfung von der Bundesnetzagentur in verschiedenen
Klassen ausgestellt wird. Dazu wird dem Funkamateur ein persönliches,
international registriertes, Rufzeichen (Call) zugeteilt. Der Siegerländer
Amateurfunkverein selbst führt das Clubrufzeichen „DL0SN“, das er u. a. bei
Wettbewerben verwendet.
Das
Internet selbst wird von den Funkamateuren lediglich als „zusätzliche
Plattform“ genutzt, z. B. für Verbreitung von Vereinsnachrichten und
technischer Informationen. Interessant ist u. a. die Möglichkeit des „Echo-Link“,
womit z. B. über das Internet ein UKW-Relais in Sumatra aktiviert werden
kann. Beliebt ist auch die Möglichkeit, seltene Funkkontakte über das
Internet auf einer entsprechend eingerichteter Seite mitzuverfolgen, um so
zu kontrollieren, ob man von seinem Funkpartner auch „geloggt“ wurde. (Interessierte Mitglieder können das printfähige Gruppenfoto im Vollformat hier herunterladen)
Artikel aus der Westfälischen Rundschau, Ausgabe Siegen (15. Mai 2007)
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Siegener Zeitung, Ausgabe Siegerland (Oktober 1999)
Drahtlos
rund um die Welt gesendet
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Dabei bot sich die Gelegenheit, auch einmal größere Antennenanlagen zu errichten und auszuprobieren, die am privaten Wohnsitz sonst nicht errichtet werden können. Unter dem Club-Rufzeichen "DA 0 SI/P" bei einer Sendeleistung von 750 Watt gelangen den eifrigen Funkamateuren 1100 Funkkontakte in 72 Länder der Erde - darunter z. B. nach den Falkland Inseln, Indien, Malaysia, Südafrika und Australien. Verwendet wurden die Kurzwellenbereiche von 160 bis 10 Meter. Erhard Hauptmann, erfahrener Funkamateur mit dem Rufzeichen "DK 1 WI", ist stellvertretender Vorsitzender des Siegerländer Ortsverbandes und hatte als "Mann mit der roten Mütze" (Foto) den gesamten Wettbewerb stets unter Kontrolle. Ferner lässt der DARC durch unabhängige Kontrollmannschaften Stichproben durchführen, damit bei dem Wettbewerb nicht etwa gemogelt wird. Mit insgesamt 601716 erreichten Punkten haben somit die Funkamateure nicht nur gute Chancen, in der deutschen Clubmeisterschaft nach oben zu rücken, sondern auch den Beweis erbracht, im Katastrophenfall rasch umgehend eine Notfunktruppe aufzustellen. Ein ähnlich gutes Ergebnis wurde zudem jetzt bei einem speziellen UKW-Funkwettbewerb auf dem Gillerturm erzielt. Ausführliche Informationen über den Amateurfunkdienst können im Internet auf der Homepage des DARC unter http://www.darc.de abgerufen werden. |
Rhein-Zeitung, Ausgabe Altenkirchen, vom 29.07.2000:
Die Amateurfunker schwören weiter auf ihr NetzAuch im Zeitalter des Internets hat dieses Hobby Bestand - Siegerländer Club traf sich in Mudersbach - 150 Mitglieder
Wenn ein Virus mal wieder das Internet lahmlegt, dann können
sich die 150 Mitglieder des Ortsverbandes Siegerland im Deutschen Amateur
Radio Club um den Vorsitzenden Stefan Muhl (Mudersbach) entspannt
zurücklehnen:Oftmals sind die (drahtlosen) Funkkontakte stabiler als
das zu Stoßzeiten völlig überlastete und relativ träge
Internet." Aber die Funkamateure haben das Internet auch für sich entdeckt, der Ortsverein ist im Netz vertreten.In der Versammlung kam der hohe Leistungsstand zur Sprache.Der Ortsverband Siegerland (Regionalbezeichnung "O16") wurde erneut Distriktmeister - das Ergebnis der Bemühungen, unter oft widrigen Bedingungen in möglichst kurzer Zeit viele Funkkontakte herzustellen. Das Rufzeichen der Clubstation lautet "DL 0 SN". Beim so genannten "SSB-Fieldday" - einem auf offenem Feld stattfindenden Sprechfunk-Wettbewerb - erreichten die Siegerländer Amateurfunker den 2. Platz. Eine ebenfalls beachtliche Platzierung erzielten die Funker bei einem UKW-Wettbewerb auf dem Giller. In der beruflichen Schule für Technik sind regelmäßig Wettbewerb, bei denen das offizielle Amateurfunk-Zeugnis erlangt werden kann. Seit einiger Zeit wird dies durch eine sogenannte "Einstiegs-Klasse" auch erleichtert. Intensiv geübt wird auch die Betriebsart Telegrafie, die Voraussetzung für den Erhalt eines Funkzeugnisses auf den Kurzwellen-Bereichen ist. Die Reife für die Prüfung kann unter Wegfallen der Zwischenstufen etwa in einem halben Jahr erreicht werden. Der nächste Lehrgang ist für den kommenden Herbst vorgesehen. Die Siegerländer Funkamateure treffen sich zur Zeit an jedem 1. Freitag eines Monates um 20 Uhr im Gasthof Zöller, Mudersbach. Weitere Informationen über den Ortsverband O16 auf der Club-Homepage unter http://www.dl0sn |
Siegener Zeitung vom 8. August 2000:
Der Ortsverband Siegerland mit der offiziellen
Regionalbezeichnung "O16" wurde erneut Distriktmeister - das Ergebnis der
Bemühungen, unter oft widrigen Bedingungen in möglichst kurzer
Zeit viele Funkkontakte herzustellen. Auch beim so genannten "SSB-Fieldday"
- ein auf offenem Feld stattfindenden Sprechfunk-Wettbewerb - erreichten
die Siegerländer Amateurfunker den 2. Platz. Eine ebenfalls beachtliche
Platzierung erzielten die eifrigen Funker bei einem UKW-Wettbewerb auf dem
Giller. In der beruflichen Schule für Technik (Raum C 407) finden
regelmäßig Wettbewerbe zur Erlangung des offiziellen
Amateurfunk-Zeugnisses statt. Seit einiger Zeit wird dies durch eine so genannte
"Einstiegs-Klasse" auch erleichtert. Intensiv geübt wird auch die
Betriebsart Telegrafie, die bis heute Voraussetzung für den Erhalt eines
Funkzeugnisses auf den Kurzwellen-Bereichen ist. Die Reife für die
Prüfung bei der Regulierungsbehörde Telekommunikation und Post
(RegTP) kann unter Wegfallen der Zwischenstufen etwa in halben Jahr erreicht
werden. Der nächste Lehrgang ist für den kommenden Herbst
vorgesehen.
Schrift- und Bildübertragungen
führte der Amateurfunkdienst schon lange vor der Erfindung des Internets
durch. Zudem sind oftmals die (drahtlosen) Funkkontakte stabiler wie das
zu Stoßzeiten völlig überlastete und relativ träge Internet.
Wesentliches Faktum ist auch die verpflichtende Anwendung reeller, offiziell
registrierter Rufzeichen (Calls), die jederzeit überprüfbar sind
und - im Gegensatz zum Internet - auch eine eindeutige Personen- und
Geschlechtsbestimmung zulassen. Außerdem haben die Funkamateure das
Internet längst in ihre Vereins- arbeit integriert. Neben dem Hauptverband
des DARC (www.darc.de) besitzen zahlreiche Ortsverbände eine eigene
Homepage. So ist es durchaus möglich, nach dem Kontakt mit einer seltenen
Funkstation aus Übersee sich diesen per Internet bestätigen zu
lassen.
Weiterhin in Betrieb
sind natürlich auch die automatischen UKW-Relaisfunkstellen auf dem
Kindelsberg sowie der so genannte "Digipeater" für die Betriebsart "Packet
Radio" auf dem Turm der Telekom auf der Eisernhardt. Mit der Telekom besteht
eine gute Zusammenarbeit. Ferner verfügt der Ortsverband über ein
eigenes ATV-Relais (Amateurfunk-Fernsehen) auf dem Ederkopf bei
Erndtebrück.
Geehrt wurde Wilfried
Kahle DF 1 DU, für 25-jährige Mitgliedschaft im DARC. Stefan Muhl,
DJ 8 WK, wurde erneut das Amt des 1. Vorsitzenden zugesprochen. Das Amt
des 2. Vorsitzenden ging an Uwe Schmidt, DL 9 US. Klaus Domian, DJ 3 TI,
bleibt Diplom- und Kassenwart. Zum QSL-Manager (zuständige Person für
die Vermittlung der Funk-Visitenkarten) wurde Willi Schramen, DF 1 DB, wieder
gewählt. Zuständig für Ausbildung und Schulung des Nachwuchses
ist Thorsten Riedel, DL 4 WD. Als Gerätewart fungiert Eberhard Maag,
DK 4 CB und als UKW-Referent Wilfried Kahle, DF 1 DU. Zur Frauen-Beauftragten
wurde Renate Schreiber, DL 8 KK, ebenso wieder gewählt wie Klaus-Dieter
Glaubitz, DH6DAL, für das Amt des EMV-Referenten zwecks Regulierung
für Angelegenheiten in puncto elektromagnetischer Verträglichkeit.
Katastrophenschutz-Beauftragter wurde ebenfalls wieder Klaus Stricker, DL
9 DBF.
Die Siegerländer
Funkamateure treffen sich zur Zeit an jedem 1. Freitag eines Monates um 20
Uhr im Gasthof Zöller, Mudersbach. Weitere Informationen über den
Ortsverband O16 sind auf der Club-Homepage unter www.qsl.net/dl0si
abrufbar.
Hans-Gerhard Maiwald,
DK 3 JB
Siegerland.
Auch im Zeitalter des Internets hat der Amateurfunk noch seinen
Bestand. Mit dem kürzlich
erfolgten Besuch der Ham Radio 2000 in Friedrichs hafen - Europas
größter Fachmesse für Amateurfunk - zogen die Mitglieder
des Ortsverbandes Siegerland im Deutschen Amateur Radio Club (DARC) im Gasthaus
Zöller (Mudersbach) Bilanz. Die rund 150 Mitglieder können auf
zahlreiche, technische und gesellige Aktivitäten zurückblicken
und haben einen hohen Leistungsstand. Das offizielle Rufzeichen der Clubstation
lautet "DL 0 SN".